Karl Jochen
Jochen Rindt, geboren am 18. April 1942 in Mainz, Deutschland, wuchs nach dem frühen Tod seiner Eltern bei seinen Großeltern in Graz, Österreich, auf und trat als österreichischer Rennfahrer in der Formel 1 an. Rindt war bekannt für seinen kompromisslosen Fahrstil und seine Risikobereitschaft, die ihm viele Bewunderer und einen Ruf als einer der schnellsten Fahrer seiner Zeit einbrachte. Seine Formel-1-Karriere begann 1964, doch den Durchbruch erzielte er erst, als er 1969 zu Lotus wechselte. In der Saison 1970 dominierte Rindt mit Lotus und gewann fünf Rennen, darunter den Großen Preis von Monaco. Trotz seines Erfolgs war die Saison von Unfällen geprägt, die die Gefahren des Sports unterstrichen. Mit einer klaren Führung in der Meisterschaft verunglückte Rindt am 5. September 1970 tödlich beim Training zum Großen Preis von Italien in Monza. Jochen Rindt ist der einzige Fahrer in der Geschichte der Formel 1, der posthum zum Weltmeister erklärt wurde. Er beendete die Saison mit 45 Punkten und konnte von keinem anderen Fahrer mehr eingeholt werden. Seine sechs Grand-Prix-Siege und ein Pole-Position-Rekord bleiben Teil seines Vermächtnisses. Jochen Rindts Karriere und sein tragisches Ende prägten die Formel 1 nachhaltig und führten zu weiteren Sicherheitsverbesserungen im Motorsport.
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Persönliches
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Jochen Rindt ist bisher der einzige Formel 1 Fahrer der in Mainz geboren wurde.
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