Der ewige Fast-Weltmeister
Stirling Moss, geboren am 17. September 1929 in London, gilt als einer der besten Rennfahrer, die nie einen Formel-1-Weltmeistertitel gewonnen haben. Moss begann seine Karriere in den frühen 1950er Jahren und etablierte sich schnell als einer der talentiertesten und vielseitigsten Fahrer. Er fuhr für Teams wie Mercedes, Maserati und Lotus und war bekannt für seine Fairness und seinen Respekt gegenüber seinen Konkurrenten. Zwischen 1955 und 1961 wurde Moss viermal Vizeweltmeister und erreichte insgesamt 16 Grand-Prix-Siege sowie 16 Pole-Positions. 1955 feierte er einen seiner bedeutendsten Siege beim britischen Grand Prix in Aintree und wurde der erste britische Fahrer, der auf heimischem Boden gewann. Seine Fähigkeiten und seine Entschlossenheit machten ihn zur größten Bedrohung für Juan Manuel Fangio, mit dem er eine enge Rivalität und gleichzeitig eine Freundschaft pflegte. Moss war bekannt für seine Vielseitigkeit und nahm an verschiedensten Rennen teil, darunter die legendären Mille Miglia, die er 1955 auf spektakuläre Weise gewann. Sein Rennstil und seine Innovationsfreude prägten den Motorsport nachhaltig. Trotz des fehlenden Weltmeistertitels wird er aufgrund seiner Leistungen und seines Charakters oft als „der größte Champion ohne Krone“ bezeichnet. Nach einem schweren Unfall 1962 beendete Moss seine Karriere im Rennsport, blieb jedoch dem Motorsport als Kommentator und Berater verbunden.
„There are two things no man will admit he cannot do well: Drive and make love.“
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London scheint gutes Potential für Formel 1 Fahrer zu haben. Neben Stirling sind 20 weitere Fahrer dort geboren.
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